Bürstenfabrik Maximilian Koch

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Die Bürstenfabrik Maximilian Koch war eine Bürstenfabrik im Strichweg 97.

Die Bürstenfabrik M. Koch wurde im Jahre 1919 in Bremen gegründet und hat sich stetig aufwärts entwickelt. Die Betriebsgebäude befanden sich auf eigenem Grundstück in Bremen, Bürenstraße 14. Im August 1944 wurden die Anlagen durch Fliegerangriff total zerstört. Hierbei gingen sämtliche Maschinen, die Einrichtung und der Lagerbestand verloren. Der Betrieb wurde dann, so gut es ging, zunächst in gemieteten Räumen fortgesetzt.

Im Jahre 1946 wurde die Firma nach Cuxhaven verlegt. Die Firma stellte in der Hauptsache technische Bürsten für die Textil- und Jute-Industrien, Spezialbürsten für Brauereien, Mühlen, Reedereien und für die metallverarbeitende Industrie her. Haushaltsware wurden als Nebenartikel gefertigt. Die Qualität der Fabrikate hat der Firma einen weiten Absatzmarkt geschaffen. Die technischen Bürsten wurden nicht nur in alle Teile des Bundesgebietes geliefert, sondern auch nach verschiedenen Ländern Europas, insbesondere nach den nordischen Ländern, exportiert.

Der Betrieb beschäftigte 45 Facharbeiter. In einer besonderen Abteilung, in der Zurichtung, wurde sämtliches Besteckungsmaterial selbst zugerichtet. Die Hölzer wurden in eigener Anlage, die mit modernsten Holzbearbeitungsmaschinen ausgestattet war, gefertigt. In ihrem Umfang und ihrer Bedeutung zählte die Bürstenfabrik Maximilian Koch zu den führenden Firmen in der Herstellung technischer Bürsten.