Drehbrücke

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Eine Drehbrücke war der Vorgänger der heutigen Klappbrücke

Die Drehbrücke über den Schleusenpriel wurde erstmals im Jahre 1784 in Betrieb genommen. Bis dahin wurden nur Stege verwandt. Diese Brücke, die nicht von Pferdefuhrwerken passiert werden konnte, wurde im Jahre 1822 erneuert. Auch diese Brücke hatte keine lange Lebensdauer und wurde am 24. November 1868 durch eine eiserne Brücke ersetzt. Am 16. Mai 1903 wird abermals eine neue eiserne Drehbrücke in Betrieb genommen, da die alte absolut marode geworden war.

Das Öffnen und Schließen der Brücke wurde dem Brückenwärter Georg Jungclaus übertragen, der diesen Dienst in der Zeit von zwei Stunden vor dem Hochwasser bis eine Stunde danach zu verrichten hatte. Eine schwarze Scheibe signalisierte tagüber die Anwesendheit des Brückenwärters, während Nachts eine brennende Laterne als Signalisation diente.

Anstelle der ehemaligen Drehbrücke wurde 1955 die neu erbaute Klappbrücke als Verbindung zwischen der Zollkaje und Fährstraße dem Verkehr übergeben

Drehbrücke am Ewerhafen

Eine zweite Drehbrücke bestand ab 1818. Auf Anweisung Amtmann Abendroths wurde Pipers Loch, der heutige Ewerhafen zum Alten Hafen hin geöffnet. Zur Überbrückung wurde ein hölzerner Fußgängersteg mit einer kleinen Drehbrücke geschagen, um kleinen Booten oder Ewern die Möglichkeit zum Anlaufen des neuen Hafens zu geben. 1922/23 wurde die Brücke im Zuge des Ausbaus und der Erweiterung der Durchfahrt zum Tonnenhafen weggerissen.