Havariekommando

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Das Havariekommando ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer.


Anschrift

  • Havariekommando
Gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer
Am Alten Hafen 2
27472 Cuxhaven
Tel: 04721 567-400
Fax: 04721 567-364


Aufgaben

Es hat am 1. Januar 2003 seinen Dienst aufgenommen und gewährleistet ein gemeinsames Unfallmanagement auf Nord- und Ostsee. Das Havariekommando bündelt die Verantwortung für die Planung, Vorbereitung, Übung und Durchführung von Maßnahmen zur Verletztenversorgung, zur Schadstoffunfallbekämpfung, zur Brandbekämpfung, zur Hilfeleistung und zur Gefahrenabwehr bezogenen Bergung bei komplexen Schadenslagen auf See sowie einer strukturierten Öffentlichkeitsarbeit.
Zur Wahrnehmung dieser breitgefächerten Aufgaben steht dem Kommando z.B. ein Flugzeug für die Wahrnehmung von auf See abgelassenem Öl zur Verfügung. Dieses ist auf dem Marinefliegerstützpunkt Nordholz stationiert und wird im Jahre 2010 ausgewechselt.

Alltagsarbeit

Das Havariekommando ist im Alltagsbetrieb ein Kompetenzzentrum mit zur Zeit fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Maritime Lagezentrum (MLZ) ist im 24-Stunden-Dienstbetrieb mit erfahrenen Nautikern besetzt. Im Maritimen Lagezentrum wird ständig ein aktuelles, maritimes Lagebild vom deutschen Hoheitsgebiet in Nord- und Ostsee erstellt, wobei auch Mitteilungen der Nord- und Ostseeanrainerstaaten einfließen. Dabei werden alle Informationen über Umstände, die für die Bekämpfung einer komplexen Schadenslage erheblich sein können, gesammelt, aufbereitet, bewertet und gesteuert, erforderlichenfalls Alarmierungen ausgelöst und Sofortmaßnahmen eingeleitet. In den Fachbereichen Schadstoffunfallbekämpfung See und Küste, Brandbekämpfung & Verletztenversorgung sowie Bergung zur Gefahrenabwehr werden die jeweils möglichen Teilaspekte einer Havarie konzeptionell bearbeitet und für den Einsatzfall Taktiken und Vorgehensweisen erstellt. Die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist für die Aussendarstellung des Havariekommandos und für die Koordinerung der Öffentlichkeitsarbeit während einer komplexen Schadenslage zuständig. Bei komplexen Schadenslagen wird ein Havariestab einberufen, der das einheitliche und koordinierte Vorgehen aller Einsatzkräfte des Bundes und der Küstenländer ermöglicht. In der Einsatzorganisation besetzen die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums den Havariestab. Dieser ist in vier Stabsbereiche (Personal/Innerer Dienst, Lage, Einsatz, Pressearbeit) mit entsprechenden Aufgabenzuweisungen gegliedert. Der Leiter des Havariekommandos übernimmt als Gesamteinsatzleiter auch die Leitung des Havariestabes.

Mit dem Havariestab wird die unmittelbare, zielgerichtete und umfassende Bekämpfung der Auswirkungen und Folgewirkungen von maritimen Schadensereignissen unter einer einheitlichen und strukturierten Führung sichergestellt. Das Havariekommando bedient sich dabei aller auf See und im Küstenbereich zuständigen Behörden und sonstiger Einrichtungen des Bundes und der Länder.

Öffentlichkeitsarbeit

Ob Schulkind, Journalist oder Hochschulprofessorin, wer immer etwas über das Havariekommando erfahren möchte, in der Stabstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit ist man an der richtigen Adresse. Wir kennen den richtigen Ansprechpartner aus dem Kompetenzteam des Havariekommandos.

Regelmäßig informieren wir über die Arbeit des Havariekommandos mit Pressemittelungen, in Interviews und Pressegesprächen, durch Pressekonferenzen, Vorträge und bei übungen.

Wenn es ein maritimes Schadensereignis auf der Nord- oder Ostsee gibt, dann hat die Öffentlichkeit einen besonderen Anspruch darauf zeitnah, umfassend und sachlich informiert zu werden. In so einem Einsatzfall unterstützen die Pressestellen der Küstenländer und die Pressestäbe der elf Wasser- und Schifffahrtsämter an der deutschen Küste die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Havariekommandos.

Weblink

Homepage Havariekommando