Jan Cux

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Jan Cux als Werbefigur für das Duhner Wattrennen
Cuxi

Jan Cux ist eine Werbefigur, die seit dem 13. März 1973 für Cuxhaven wirbt.

Das beliebte Maskottchen wurde von Kurt Moldenhauer entwickelt. Im Januar 1972 schmückte dieses Symbol das erste Mal die Fahrzeuge der Cuxhavener Stadtreinigung. Die Cuxhavener schlossen den kleinen Jan sofort in ihr Herz, und auch die Stadtväter erkannten schnell das werbewirksame Potenzial, das in dem smarten Müllmann steckte. Seither prangt der Matrosen-Müllmann als Aufkleber an unzähligen Vitrinen, Ferienhäusern und Autoheckscheiben. Ebenso findet er sich aber auch in Amerika, selbst an der Chinesischen Mauer.

Künstlerisch geht Jan Cux auf eine bekannte Cuxhavener Malerin und Schriftstellerin, Magda Roos, zurück. Sie hatte in den 60ern ein Kolumne in den Cuxhavener Nachrichten mit dem Titel "Bürger Cux meint" ähnlich dem heutigen "Strandgut". Jan Cux ist nichts anderes als dieser Bürger Cux.

Als weibliches Pendant zu Jan Cux schuf Kurt Moldenhauer im Juli 1973 "Cuxi", eine Blondine in rotem Gewand, die zunächst für die Müllabfuhr den Besen schwang, später als Werbe-Maskottchen für das Veranstaltungszentrum eingesetzt wurde.

Abgesehen von seiner Werbewirksamkeit für Cuxhaven wurde er zu echten Divisenbringer. Etwa 250.000 Jan-Cux-Aufkleber bringt die Kurverwaltung jährlich auf den Markt (anno 2000). Der Handel mit Jan-Cux-Artikeln boomt.

Und auch die Beliebtheit der "lebendigen" Jan-Cux-Matrosen war ungebrochen. Uwe Beythien war 1975 der erste Jan Cux in natura. Er wurde im Mai mit Hilfe der "Cuxhavener Zeitung" zum lebendigen Werbeträger gekürt und war fortan bei allen öffentlichen Veranstaltungen zugegen. Zuletzt verkörperte der Cuxhavener Jan Enderstein den pfiffigen Matrosen. Er ging im Jahre 2000 "in Rente". Seitdem setzt die Kurverwaltung keine Jan-Cux-Darsteller mehr ein.
Neun Jan-Cux-Darsteller waren zwischen 1975 und 2000 als "lebendige" Maskottchen für das Nordseeheilbad im Einsatz. Trotz Einsatzes von Bevölkerung und Gästen, so eine Unterschriftenaktion der Cuxiland-Betreiberin, ließ sich die Stadt nicht umstimmen.