Joachim-Ringelnatz-Preis

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Der Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik ist ein nach Joachim Ringelnatz benannter von der Stadt Cuxhaven seit 2002 alle zwei Jahre verliehener Literaturpreis.

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Mit dem Joachim-Ringelnatz-Preis sollen Lyriker ausgezeichnet werden, „die einen bedeutenden, künstlerisch eigenständigen Beitrag zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geliefert haben“ (Lt. Vergaberichtlinien). Bis 1991 war die Auszeichnung als Publikumswettbewerb ausgeschrieben worden.

Traditionell darf der aktuelle Ringelnatz-Preisträger einen Nachwuchslyriker benennen, der mit dem Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro geehrt wird.

Änderung ab 2018

Der Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Preis hat nach vielen Jahren eine Neuausrichtung erfahren, indem er einerseits nicht mehr nur auf die Lyrik beschränkt ist und andererseits der bisherige Preis für einen Nachwuchspreisträger durch den Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Schüler-Preis ersetzt wird, um auch junge Cuxhavener an das Werk von Joachim Ringelnatz heranzuführen. Mit dem Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Preis soll nunmehr ausgezeichnet werden, wer sich mit Veröffentlichungen in den Kategorien Kunst, Literatur/Satire, Musik und Theater mit dem Werk von Joachim Ringelnatz besonders verbunden fühlt. Nach der Neuausrichtung wird der Preis in diesem Jahr das erste Mal vergeben und zwar in der Kategorie "Kunst". Der Joachim-Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven, der von der Stadtsparkasse Cuxhaven gesponsert wird, ist mit 10.000 € dotiert.


Preisträger

  • 2018 Nikolaus Heidelbach, Köln,
  • 2014 Ulrike Draesner, Berlin, Nachwuchspreis: Carl-Christian Elze, Leipzig
  • 2012 Nora Gomringer, Nachwuchspreis: José F. A. Oliver
  • 2010 Wulf Kirsten, Nachwuchspreis: Christian Rosenau
  • 2008 Barbara Köhler
  • 2006 Wolf Biermann, Nachwuchspreis: André Schinkel
  • 2004 Robert Gernhardt, Nachwuchspreis: Thomas Gsella
  • 2002 Peter Rühmkorf, Nachwuchspreis: Alexander Nitzberg
  • 1991 Brigitte Fuchs-Frei
  • 1988 Wolf Peter Schnetz, Burckhard Garbe
  • 1986 Jutta Sauer, Ekkehard Zerbst, Publikumspreis: Achim Amme