Johanneskirche: Unterschied zwischen den Versionen

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==Glockenturm==
 
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Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich der damalige Pastor H.Buck um eine Glocke und einen Glockenturm für die Kirche seiner Gemeinde. Die erste Sahlenburger Glocke war eine Leihgabe aus [[Döse]]: die alte Döser Gebetsglocke war durch einen Orkan herabgestürzt und lagerte ungenutzt in einem Vorraum der [[St. Gertrud-Kirche|Döser Kirche]]. Diese Glocke wurde in einen einfach gebauten Holzturm gehängt.  
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Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich der damalige Pastor H.Buck um eine Glocke und einen Glockenturm für die Kirche seiner Gemeinde. Die erste Sahlenburger Glocke war eine Leihgabe aus [[Döse]]: die alte Döser Gebetsglocke war durch einen Orkan herabgestürzt und lagerte ungenutzt in einem Vorraum der [[St. Gertrud-Kirche|Döser Kirche]]. Diese Glocke wurde [[1947]]in einen einfach gebauten Holzturm gehängt.  
  
 
Es gab eine "Glockenordnung": Jeden Abend um 18 Uhr läutete die Glocke zum Abendgebet, Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft wurden mit einem Glockengeläut um 11 Uhr willkommen geheißen, bei Todesfällen erklang die Glocke um 13 Uhr.
 
Es gab eine "Glockenordnung": Jeden Abend um 18 Uhr läutete die Glocke zum Abendgebet, Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft wurden mit einem Glockengeläut um 11 Uhr willkommen geheißen, bei Todesfällen erklang die Glocke um 13 Uhr.
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Im Jahre [[1966]] wurde ein neuer Glockenturm in Stahlbauweise errichtet. Die Döser Glocke wurde zurückgegeben. Das neue Geläut besteht aus drei Glocken, von denen die kleinste Glocke durch die Gemeinde selbst bezahlt werden konnte. Zwei größere Glocken erhielten die Sahlenburger als Geschenk von der Martinskirche aus Hamburg-Horn. Die Glockenweihe fand am [[3. April]] [[1966]] statt.
 
Im Jahre [[1966]] wurde ein neuer Glockenturm in Stahlbauweise errichtet. Die Döser Glocke wurde zurückgegeben. Das neue Geläut besteht aus drei Glocken, von denen die kleinste Glocke durch die Gemeinde selbst bezahlt werden konnte. Zwei größere Glocken erhielten die Sahlenburger als Geschenk von der Martinskirche aus Hamburg-Horn. Die Glockenweihe fand am [[3. April]] [[1966]] statt.
  
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Datei:Glockenturm Sahlenburg um1960 800.JPG|Erster Glockenturm <br> um 1960
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Datei:Glockenturm Sahlenburg um1960 800.JPG|Erster Glockenturm <br> von 1947
 
Datei:Kirche Sahlenburg 7718.jpg|Glockenturm 2009
 
Datei:Kirche Sahlenburg 7718.jpg|Glockenturm 2009
 
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Aktuelle Version vom 6. Juni 2018, 10:54 Uhr

Johanneskirche 2009

Anschrift

  • Johannes-Kirche
-Kirchenbüro-
Nordheimstraße 26
27476 Cuxhaven-Sahlenburg
Telefon: 04721 - 201201

Weblink Johanneskirche

Johannes-Kirche

Der Anfang der Sahlenburger Kirche war ein Anfang mit Hindernissen. Die Kirche, die ursprünglich nur ein Gemeindehaus mit Gottesdienstraum war, wurde am 12. August 1939 eingeweiht, wenige Tage vor Beginn des 2. Weltkriegs.

Schon ein Jahr später wurde der Gemeinderaum von der nationalsozialistischen Organisation Todt beschlagnahmt und genutzt. Erst 1946 konnte ein neuer Anfang gemacht werden. Nach und nach entstanden weitere Räume um die Kirche. 1969 wurde die Sahlenburger Gemeinde selbstständig.

Die Besonderheit der Sahlenburger Kirche sind die Teppiche, die an Altar und Kanzlei hängen, die so genannten Antependien. Sie wurden entworfen und handgestickt von Pastor Gunter - Ortwin Kühnel (von 1969 bis 1989 in Sahlenburg).
Für alle Feste und Zeiten des Jahres gibt es eigene Antependien in einer traditionellen Farbsymbolik. So hängen zum Beispiel in den Sommermonaten in evangelischen Kirchen Antependien in Grün, der Farbe des Wachsens und Gedeihens. Das weist auf die Bibeltexte jener Sonntage hin, die vom Hineinwachsen ins Vertrauen von Gott erzählen. Die Antependien wollen auf ihre Weise eine Hilfe für das Hören und Erleben des Gottesdienstes sein.

Gottesdienst

Sonntags, 09.30 Uhr.

Glockenturm

Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich der damalige Pastor H.Buck um eine Glocke und einen Glockenturm für die Kirche seiner Gemeinde. Die erste Sahlenburger Glocke war eine Leihgabe aus Döse: die alte Döser Gebetsglocke war durch einen Orkan herabgestürzt und lagerte ungenutzt in einem Vorraum der Döser Kirche. Diese Glocke wurde 1947in einen einfach gebauten Holzturm gehängt.

Es gab eine "Glockenordnung": Jeden Abend um 18 Uhr läutete die Glocke zum Abendgebet, Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft wurden mit einem Glockengeläut um 11 Uhr willkommen geheißen, bei Todesfällen erklang die Glocke um 13 Uhr.

Im Jahre 1966 wurde ein neuer Glockenturm in Stahlbauweise errichtet. Die Döser Glocke wurde zurückgegeben. Das neue Geläut besteht aus drei Glocken, von denen die kleinste Glocke durch die Gemeinde selbst bezahlt werden konnte. Zwei größere Glocken erhielten die Sahlenburger als Geschenk von der Martinskirche aus Hamburg-Horn. Die Glockenweihe fand am 3. April 1966 statt.

Kletterprojekt

Bis zu 75 leichte bis schwere Kletterrouten können an einer besonders hergerichteten Kletterwand innerhalb des Kirchengebäudes begangen werden. Bei entsprechender Witterung wird im Außengelände die Möglichkeit des Kistenklettern, des Begehen einer Slackline und andere Aktivitäten geboten. Die Möglichkeiten der Teilnahme bestehen -nach Voranmeldung- auch für Gruppen.
Informationen und Anmeldung über: www.klettern-cuxhaven.de.