Königin Luise (Schiff)

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Der Dampfer Königin Luise war ein Seebäderschiff

Das Seebäderschiff Königin Luise war benannt nach der preußischen Herrscherin der Jahre 1793-1810. Das schnelle Schiff der Hamburg-Amerika-Linie nahm Ende 1913 den Helgoland-Dienst auf.

Das Schiff wurde unter der Baunummer 344 von der Actien-Gesellschaft Vulcan in Stettin gebaut. Der Stapellauf des mit 2.163 Bruttoregistertonnen vermessenen Zweischrauben-Schiffes fand im Mai 1913 statt.

Mit Saisonbeginn des Jahres 1914 wurde der regelmäßige Helgoland-Dienst aufgenommen. Der Kriegsausbruch am 1. August 1914 beendete die Helgolandfahrten. Die KÖNIGIN LUISE wurde von der Kaiserlichen Kriegsmarine als Minenleger beschlagnahmt, umgerüstet, und wenig später zu einem Minenvorstoß in die Themse-Mündung befohlen.

Die britischen Seestreitkräfte stellten die KÖNIGIN LUISE in den Mittagsstunden des 5. August 1914 und versenkten sie nach kurzem Gefecht. Dabei verloren 76 Menschen ihr Leben, unter ihnen der Kapitän Fölser. Auf dem Rückmarsch von diesem Gefecht lief der englische Führungskreuzer AMPHION auf eine zuvor von der KÖNIGIN LUISE gelegte Mine und ging mit 150 Seeleuten, darunter 18 Geretteten des deutschen Schiffes, unter.