Kaemmererplatz

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Der Kaemmererplatz ist ein Verkehrsplatz im Zentrum Cuxhavens


Herkunft des Namens

Benannt nach dem Amtsverwalter Dr. Gustav Kaemmerer.

Geschichte

Der Kaemmererplatz liegt an einer historischen Nahtstelle. Zum einen zwischen dem Flecken Ritzebüttel und Alt-Cuxhaven und zum anderen zwischen den Kirchenspielen Groden und Döse/Altenwalde. Trennlinie bildeten die Altenwalder Wettern und der Schleusenpriel. Der ehemalige Name An der Schleuse (im 19. Jahrhundert) spiegelt dies wieder.

Der Platz diente als Umschlagplatz für die Küstenschifffahrt, d.h. hier wurden Waren gelöscht. Bis 1909 hieß er deshalb Löschplatz.

Seinen heutigen Namen erhielt er am 31. Dezember 1909 anlässlich der an diesem Tage erfolgten Zurruhesetzung Dr. Kaemmerers. Nach der Machtergreifung Hitlers wurde der zentrale Platz am 1. Mai 1933 in Adolf-Hitler-Platz umbenannt.

Nach Kriegsende wurde er, ebenso wie andere Straßennamen mit NS-Bezug umbenannt und erhielt den Namen Kaemmererplatz zurück. In diesem Zeitraum trug der heutige Lichtenbergplatz, damals der "Platz an der Kaiserapotheke in Döse einschließlich der Grünanlagen"[1] den Namen "Kaemmererplatz".

Im Jahre 2000 begann eine Sanierung und Neugestaltung des Kaemmererplatzes, die nach den Worten von Baurat Eckart Klein die nächsten 50 Jahre überdauern muß. Der Platz sollte zu einem zeitgemäßen und verkehrsberuhigten "Mittelpunkt der Kommunikation" werden. Von den Bürgern der Stadt wird der etwas trostlos gestaltete Platz nicht als Kommunikationsmittelpunkt angenommen.

Handel & Handwerk (ehemals)

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Bilder


Fußnoten

  1. Gemäß der amtlichen Bekanntmachung in der "Cuxhavener Zeitung" vom 2. Mai 1933

Karte

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