Müller-Belecke, Frijo

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Frijo Müller-Belecke (* 24. März 1932 als Friedrich-Josef (Frijo) Müller in Delitzsch/Sachsen; † 5. Juli 2008 in Hemmoor) war ein Bildhauer in Hemmoor.

Der ursprüngliche Künstlername „Müller-Belecke“, mit dem er immer seine Werke signierte, wurde 1981 mit Genehmigung des Regierungspräsidenten offizieller Familienname.

Die Familie Müller stammt ursprünglich aus dem Ort "Belecke" im Sauerland, bevor es sie nach Delitzsch in Sachsen verschlug. 1948 ging die Familie Müller nach ihrer Zeit in Delitzsch und Wittenberg wieder in ihren ursprünglichen Heimatort zurück. Die über 1.000-jährige Stadt Belecke wurde nach der Gebietsreform ein Teil der Stadt Warstein.

Frijo Müller-Belecke begann seine Bildhauerlehre am 1. März 1948 bei Alwin Murche in Wittenberg, fortgesetzt wurde diese Lehre vom 16. Oktober 1948 bis 16. Mai 1949 bei Heinrich Sprick in Erwitte. Darauf folgte eine Lehre bei dem Bildhauer Heinrich Püts in Wiedenbrück vom 1. Oktober 1950 bis 15. November 1952.

Ab 1954 folgte ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Henselmann. 1959 wechselte Frijo Müller-Belecke in das Kunstlehramt und arbeitete von 1963 bis 1986 als Kunsterzieher am Gymnasium Warstade in Hemmoor. Von 1974 bis 1979 arbeitete er als Kunsterzieher an der Deutschen Schule in Bogotá in Kolumbien und kehrte danach wieder an das Gymnasium Warstade zurück, wo er als Fachobmann für Kunst und Werken tätig war.

1986 ließ er sich ohne Bezüge beurlauben, um sich ganz seiner künstlerischen Tätigkeit zu widmen. Seine Werke sind heute überwiegend im norddeutschen Raum zu sehen.


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