Papenstraße

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Papenstraße 2015

Die Papenstraße ist ein Straße im Ortsteil Groden

Geographische Lage

Herkunft des Namens

Der Name "Papenstraße" ist bereits 1755 belegt, später jedoch in "Grodener Chaussee" umbenannt. Die Hauptverkehrsstraße zwischen Groden und Ritzebüttel wurde bis zur Trennung der beiden Kirchenspiele 1817 vom Grodener Pfarrer (plattdeutsch: "Pape") regelmäßig genutzt um in Ritzebüttel Amtsgeschäfte vorzunehmen, bzw. die Ritzebüttler Bürger mussten die "Papenstraße" nutzen, um zu ihrem Pfarrer oder Sonntags zur Grodener St. Abundus-Kirche, der damaligen Gemeindekirche Ritzebüttels, zu gelangen.

Geschichte

Die "Papenstraße" ist zwar einer uralte Verbindung zwischen Groden und Ritzebüttel, eine Straße wurde sie allerdings erst um 1860. Ab 1913 wurde sie gepflastert und 1926 um einen Fuß- und Radweg bereichert. Seit 1950 ist die "Papenstraße" betoniert.

Die "Papenstraße" wurde vor 1912 auf der Strecke von Ritzebüttel bis Groden als "Grodener Chaussee" bezeichnet. Da Groden und Ritzebüttel (Cuxhaven) bis 1935 jedoch nicht Teil einer Gemeinde waren, entschloss man sich 1912 dem Grodener Teil der "Grodener Chaussee" den alten Namen "Papenstraße" wiederzugeben.

Handel & Handwerk (ehemals)

Nr. 26 Kaufmann Essen
Nr. 26 Kfz- Glas- und NSU-Werksvertretung Friedrich W. Brüggemann

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Bilder

Karte

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Literatur

  • Günter Wolter: Die Cuxhavener Straßennamen; ISBN-Nr: 3-928327-51-8