SK Ruhr-Stahl

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Rettungskreuzer `Ruhr-Stahl´

Die Ruhr-Stahl war ein Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der 23,2-m-Klasse, der 1958 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter Werft-Nr. 6337 erbaut wurde. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautete KRS 3.

Das Tochterboot Tünnes (Baunummer 6342) hatte die interne Bezeichnung KRT 3.

Schiffsdaten

  • Schiffsklasse: alte 23m-Klasse, auch „Theodor Heuss“-Klasse
  • Verdrängung: 60 t
  • Länge: 23,20 m
  • Breite: 5,30 m
  • Tiefgang: 1,42 m
  • Geschwindigkeit: 20 kn
  • Bauwerft: Fr. Schweers (Berne-Bardenfleth)
  • Baujahr // Baunr.: 1958 // 6337
  • Motorleistung: Mittelmotor 1350 PS, 2 Außenmotoren je 200 PS
  • Antriebskraft: 1750 PS (3 Propeller)
  • Stammbesatzung: 9 Mann/ 4 ständig an Bord
  • Technische Ausstattung: Funkanlagen, Echolot, Radar, Fremdlenzpumpe

Daten Tochterboot TÜNNES

  • Schiffstyp: Tochterboot
  • Rufzeichen: DA 6212
  • Länge: 6,50 m
  • Breite: 2,20 m
  • Tiefgang: 0,60 m
  • Geschwindigkeit: 8,5 kn
  • Motorleistung: 32 PS

Namensgebung

Der Kreuzer erhielt seinen Namen auf Grund der Unterstützung der DGzRS seitens der hauptsächlich an der Ruhr beheimateten Stahlindustrie. Die Taufe erfolgte am 15. April 1958 auf dem Gelände der Herstellerwerft in Bardenfleth.
Das Tochterboot erhielt den Namen Tünnes nach einer volkstümlichen Figur aus dem Rheinland.

Stationierungen

Von April 1958 bis Mai 1965 war die Ruhrstahl in Cuxhaven stationiert. Danach war sie auf der DGzRS-Station auf der Insel Amrum, wo das Schiff bis zur Außerdienststellung im Mai 1985 lag.

Verbleib

1985 wurde das Schiff nach Uruguay verkauft, wo es als Ades III als Seenotkreuzer verwendet wurde. Später erfolgte ein Weiterverkauf innerhalb Uruguays, seitdem wird das Schiff unter dem Namen Ana Isabel in Montevideo als Taucherbasisschiff und Offshore-Versorger eingesetzt.

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