Seilbahn: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. Juni 2020, 16:30 Uhr

In den 1950er Jahren gab es Überlegungen eine Seilbahn durch das Wattenmeer zur Insel Neuwerk zu errichten.

Um das Jahr 1950 herum kam ein junger, in Duhnen neu angeheuerter, Bademeister zu dem Schluss, dass die Landverbindung zur Insel Neuwerk auf Grund der Veränderungen von Wattboden und Prielen bald nicht mehr möglich sei. Dieser Gedanke wurde von der Presse groß aufgegriffen und somit gewissermaßen "amtlich".

In der Annahme, die Zeitungsartikel wären wissenschaftlich untermauert, kam ein Duhner Hotelier auf die Idee eine Seilbahn von Duhnen bis zur Insel Neuwerk bauen zu lassen.

Von dieser Idee erfuhr die "Allgäuer Bergbahnbau-Gesellschaft m.bH. Oberstdorf" und unterbreitete im Jahr 1954 ein Angebot für den Bau einer Kleinseilbahn durch das Wattenmeer.

Die Anlage sollte aus vier Teilstücken mit drei Zwischenstationen bestehen. Die Kosten pro Teilstück waren mit 450.000.-- DM veranschlagt, die Gesamtbausumme hätte also rund 1.8 Millionen DM betragen. Pro Stunde hätten 360 Personen befördert werden können.

Wie bekannt, wurde aus den Plänen nichts, Neuwerk ist heute, im Jahr 2020 immer noch zu Fuß oder mit dem Wattwagen zu erreichen.