Spötter, Paul: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. März 2019, 15:01 Uhr

Portrait Paul Spötter

Paul Spötter, (* 27. August 1904 in Cuxhaven; † 7. Oktober 1951 ebenda) war ein Cuxhavener Kunstmaler.

Leben

Als Sohn des Töpfermeisters und Ofensetzers Wilhelm Spötter und dessen Ehefrau Emmy, geborene Strohsahl, in Cuxhaven geboren. Er wächst mit seinen beiden Brüdern Herbert und Kurt auf und besucht die Abendrothschule. Als Lehrer unterrichtet ihn u.a. auch der bekannte Heimatforscher Walter Höpcke. Schon früh zeigt sich sein künstlerisches Talent. Doch zunächst erlernt er auf Anraten der Eltern das Tischler-Handwerk. Anschließende Wanderjahre führen ihn durch Deutschland, Österreich und Italien und ermöglichen ihm umfangreiche Studien.In Mittenwald werden ihm die Feinheiten des Geigenbaues vermittelt. Er liebt die Musik und baut nicht nur seine Geigen selbst, sondern spielt sie auch. 1928 heiratet er Paula Herrmann. Schon 1930 tritt er als selbständiger Kunstmaler auf. Die Tochter Hildegard wird geboren. 1933 eröffnet er im elterlichen Haus in der Catharinenstraße 64 ein Gemäldegeschäft mit Atelier. Neben dem Verkauf der eigenen Bilder baut er Bilderrahmen und führt Einrahmungen durch. Dazu tritt er öffentlich als Musiker auf (Geige) und ist auch Mitglied des Lehrer-Orchesters. 1934 wird die zweite Tochter Margret geboren.

Besonders befreundet ist er mit Alfred Kleinert (Vater des Marine-und Portraitmalers Enno Kleinert), mit dem er nicht nur gemeinsam malt, sondern auch musiziert.

1940 wird Paul Spötter als Zollhilfsassistent eingezogen und 1942 für Kunststudien an der Hanseatischen Hochschule für bildende Künste in Hamburg und der Kunstschule König in München freigestellt. 1942 wird sein Sohn Manfred geboren. 1943 schickt der Zoll ihn nach Frankreich, wo er in Gefangenschaft gerät. Während der Gefangenschaft in England und Amerika entstehen zahlreiche Aquarelle. Seinem Sohn Manfred bringt er 1947 aus der Gefangenschaft eine selbstgebaute 1/4-Geige mit.

Es beginnt für Paul Spötter eine neue Schaffensperiode, die geprägt ist von frischen Farben und einem flächigen Malstil. Sein Atelier und seine Geschäftsräume (Schatzinsel) werden zum beliebten Treffpunkt mit anderen Künstlern. Kontakte pflegt er u.a mit den Künstlern Richard Curdes, Waltraud Gerdes, Ernst Rusch , Ernst Gock, Haye-Walter Hansen, Alex Kirchhof und Ernst Troch. Eine enge Freundschaft verbindet ihn mit Emil Locht, der sich autodidakt als bildender Künstler betätigt und die Liebe zur Malkunst mit Paul Spötter teilt.Auch pflegt er einen engen Kontakt zu seinem Neuwerker Maler-Freund Erich Brodkorb. .

1951 stirbt Paul Spötter im Alter von 47 Jahren an den Folgen einer geplatzten Gallenblase.

Werk

Viele Motive der norddeutschen Küstenlandschaft in ÖL, Aquarell und Kohle entstehen. Voller Schaffensfreude entstehen bis zu seinem frühen Tod zahlreiche Gemälde mit den Motiven , Küste, Sylt, Watt, Worpswede, Wasser Hafen, Neuwerk, Balksee, Finkenmoor, Wingst und Portraits. 1951 gestaltet er seine letzte Ausstellung mit seinem Malerfreund Erich Brodkorb in den Geschäftsräumen von Vagts & Müller in Cuxhaven.

Ausstellungen (1944 - 1948)

gemeinsam mit Werken der Künstler: Battermann, Binder,Dittmers,GawlickHering,Hesselbach,Hockenbrink, Hohlfeld, Jebsen-von Geyso,Jebsen,Joksch,Körber,Kühl,Loos,Maetzel,Moock,Prediger, Reinke, Rupprecht, Schmidt-Gerdes, Smid und Thiem.

Die Ausstellungen organisiert der Hamburger Kunsthändler Hans Vieth.

1944 Kunsthalle Wesermünde 1946 Uelzen 1947 Stade, Flensburg, Itzehoe 1948 Eutin 1951 Cuxhaven gemeinsame Ausstellung mit Erich Brodkorb


Gedächtnis-Ausstellungen

1991 Ausstellung der Stadt Cuxhaven , Bleickenschule im Foyer des Stadt-Theaters vom 09.10.1991 –31.12

2004 Ausstellung der Stadt Cuxhaven im Schloss Ritzebüttel v. 16.09.2004 – 14.11.2004

2011 Ausstellung in den Cuxhavener Kunsträumen gemeinsam mit Werken von Erich Brodkorb vom 15. Juli 2011 bis 14.11.20011


Quelle

Manfred Spötter

Bilder