Tegetthoff, Wilhelm, Freiherr von

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Tegetthoff

Freiherr Wilhelm Tegetthoff (* 23. Dezember 1827 in Marburg an der Drau (Steiermark); † 7. April 1871 in Wien) befehligte in dem Seegefecht vor Helgoland (9. Mai 1864) die Flotte des Deutschen Bundes.

Tegetthoff wurde im Marinekollegium zu Venedig zum Seemann ausgebildet. Er war bereits 1848 an der Blockade von Venedig als Offizier beteiligt, wurde 1852 Leutnant auf einem Linienschiff und befuhr als Korvettenkapitän 1857/1858 die Küsten des Roten Meeres und den Golf von Aden. 1860 erfolgte die Beförderung zum Fregattenkapitän.

In der Seeschlacht bei Helgoland am 9. Mai 1864 gegen die dänische Flotte befehligte Tegetthoff Flotte des Deutschen Bundes. Am 10. Mai 1864 kehrte Tegetthoff nach Cuxhaven zurück, wo die in der Seeschlacht Verwundeten versorgt und die Gefallen auf dem Ritzebütteler Friedhof beigesetzt wurden. Einen Tag später erfolgte die Beförderung zum Konteradmiral. Ab 6. März 1868 war Tegetthoff Oberbefehlshaber der österreichischen Marine.[1]


Fußnoten

  1. Quelle:Militär- und Marinegeschichte Cuxhavens