Westphal, Hansgerhard

Aus cuxpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hansgerhard Westphal (* 8. September 1907 in Berlin; † 1992 ) war Elektrotechniker und Fotograf.


Hansgerhard Westphal absolvierte in in seinem Geburtsort Berlin nach dem ersten Weltkrieg eine Handwerkslehre im Metallgewerbe und legte 1925 seine Gesellenprüfung ab. Während seines Studiums der Elektrotechnik, das er schon 1922 begonnen hatte und 1929 abschloss, beschäftigte er sich mit Fotografie und besuchte die Meisterschule des Fotografenhandwerks, die er 1939 mit der Meisterprüfung beendete. Danach war er für kurze Zeit als selbstständiger Fotograf tätig.

Seit 1939 Kriegsdienst und Gefangenschaft bis 1945, kam Westphal nach dem Krieg nach Cuxhaven und war hier als Fotograf freiberuflich tätig. 1946 Mitbegründer der „Bake-Gilde“. Von 1956 – 1958 unterrichtete Hansgerhard Westphal das Fach Fotografie an der Cuxhavener Berufsschule. In den 1960er und 1970er Jahren zeigte er Fotoausstellungen in und um Cuxhaven und nahm auch an Präsentationen in Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Marburg, Bremen teil. Als Auszeichnung erhielt er u.a. 1959 die Medaille des Zentralverbandes des deutschen Fotografenhandwerks in der Frankfurter Paulskirche.

Im Sommer 2003 widmete der Cuxhavener Kunstverein ihm eine Ausstellung unter dem Titel „Cuxhaven – Bremen – Paris mit den Augen von Hansgerhard Westphal“. In der Erläuterung dazu heißt es u.a.: „Hansgerhard Westphal war aus Überzeugung ein eher unbequemer und streitbarer Fotograf und Zeitgenosse. Er gab sich mit dem Objekt wie mit dem Objektiv, das er auf das Objekt richtete, noch jene pedantische Mühe, die heute keine Selbstverständlichkeit ist.“ (Informationsblatt zur Ausstellung 2003. Die – lückenhaften – biographischen Angaben sind diesem entnommen.)

Veröffentlichungen: Cuxhaven. Alte Liebe – neue Liebe, Fotos von Hansgerhard Westphal, mit einer Einleitung von Dr. Peter Schreiber (Hamburg: Drei Mohren 1963) Westphal, Hansgerhard (Fotos) / Kempowski, Walter (Text): Schnoor Bremen zwischen Stavendamm u. Balge (Bremen: J.H. Schmalfeldt 1978)