Cuxhavener Zeitung

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Am 26. Oktober 1901 gibt der Verlag Alexander Grüter nach dem Cuxhavener Tageblatt die zweite Tageszeitung in Cuxhaven heraus. Ihr Name lautet „Cuxhavener-Döser-Zeitung“ wird aber bereits am 15. Juni 1905, nachdem sich die Gemeinden Döse und Cuxhaven zusammengeschlossen hatten in „Cuxhavener Zeitung“ umbenannt. Sie besteht mit einer kriegsbedingten Unterbrechung bis zum 3. Juli 1970. Danach schließt sie sich mit der „Cuxhavener Allgemeinen“ zur „Neuen Cuxhavener Zeitung“ zusammen. Diese fusioniert am 29. April 1976 mit der „Cuxhavener Presse“ zu den Cuxhavener Nachrichten, die seitdem die einzige Tageszeitung der Stadt darstellt.


Am 24. Mai 1933 wird die „Cuxhavener Zeitung“ vorübergehend verboten. Anlass war der kritische Artikel über den Rücktritt bzw. die Amtsenthebung von Bürgermeister Dr. Grube am 30. März 1933. Sie darf, im Gegensatz zur „Alten Liebe“, allerdings wieder erscheinen. Als Kriegsmaßnahme stellt die „Cuxhavener Zeitung“ ihr Erscheinen am 31. Mai 1941 ein. Die Verlagsrechte gehen an das weitererscheinende „Cuxhavener Tageblatt“ der NSDAP über.

Im Februar 1949 wird in den Verlagsräumen der „Cuxhavener Zeitung“ für kurze Zeit eine „Heimatbeilage der Hamburger Allgemeinen Zeitung“ für Cuxhaven gedruckt und ab dem 27. Oktober 1949 erscheint die „Cuxhavener Zeitung“ als eigene Cuxhavener Zeitung (bis zur Fusion mit der Konkurrenz 1970) wieder.