Eiswerk

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Eiswerk AG um 1940

Ein Eiswerk stellt künstliches Eis zu Kühlzwecken her.

Im Laufe der Jahre hat es vier Eiswerke in Cuxhaven gegeben

Mit der Gründung des Cuxhavener Seefischmarktes, wurde es erforderlich größere Mengen an Eis zur Versorgung des Fischdampfer bereitzustellen.

Ein erstes Eiswerk wurde an der Zollkaje errichtet, das dort seit dem 21. Oktober 1908, mit Maschinen der Firma A. Freundlich aus Düsseldorf, produzierte Eis wurde mit Wagen zu den Fischdampfern sowie zu Halle I und Halle II verbracht . Vorher wurde Wintereis und Eis von norwegischen Gletschern in speziellen Hallen gelagert.

Die Technik war fortschrittlich: Mithilfe von Ammoniak wurde Wasser in Behältern in kurzer Zeit gefroren. Die so gewonnen Eisplatten wurden gebrochen und das Material anschließend in einer Mühle zermahlen. Mithilfe von Elektrokarren wurde das Eis dann an die Betriebe verteilt. Zunächst waren die Reederei Hauptabnehmer, die das Eis für die auslaufenden Fischdampfer benötigte. Der später auf See gefangene Fisch wurde mithilfe des Eises bis zur Anlandung frisch gehalten.

Nach dem Bau des Alten Fischereihafens befand sich dieses Eiswerk direkt an dem Versorgungskai des damals neuen Hafenteiles.

In den frühen 1920er Jahren wurde ein großes Eiswerk an der Neufelder Straße gebaut um die Fischindustrie, den Fischhandel und nicht zuletzt den Fischversand kontinuierlich mit Frischeis verschiedener Sorten beliefern zu können

Mit dem Bau der Seeschleuse und dem Umzug der “Nordsee“ in den Neuen Fischereihafen wurde in 1960er Jahren ein drittes Eiswerk an der Baudirektor-Hahn-Straße errichtet.

Alle vier Eiswerke existieren nicht mehr. 2010 werden in der Halle XI noch geringe Mengen an Eis für die Küstenfischerei produziert, in Halle X produziert Kutterfisch Eis für den Eigenbedarf – mit Eismaschinen, die von Hussmann & Hahn übernommen wurden.

1. Bootshalle Minendepot

2. Alter Fischereihafen

3. Neufelder Straße

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4. Neuer Fischereihafen

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