Infopavillon Deichbau: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Infopavillon Deichbau''' informiert im [[Landschaftspark Altenbruch]] über die Geschichte des Hadeler Deichbaus.
  

Version vom 26. Januar 2021, 21:08 Uhr

Info Pavillon und Ausichtsturm 2021<thumb

Der Infopavillon Deichbau informiert im Landschaftspark Altenbruch über die Geschichte des Hadeler Deichbaus.


Seit 2009 verfolgten der damalige Altenbrucher Ortsbürgermeister Heiner Ahlemeyer und der langjährige Schultheiß Günther Hahl die Idee eines Deichmuseums.

Am 7. Dezember 2018 wurde der Infopavillon freigegeben

Die Anlage hat rund 150.000 Euro gekostet. Das Geld kam aus Mitteln der Europäischen Union (LEADER), des Hadler Deich- und Uferbauverbandes und der Stadt Cuxhaven.

Der auf soliden, feuerverzinken Stahlrohren ruhende Pavillon befindet sich im Altenbrucher Landschaftspark, am viel befahrenen Elbe-Radwanderweg, nur einen Steinwurf entfernt vom Altenbrucher Hafen Hafen und der Dicken Berta, dicht an der Grenze zum Industriegebiet mit den großen Hallen von Nordmark und Siemens Gamesa.

Bevor die Fläche der heutigen Offshore-Basis damals mit Sand aus der Elbe aufgespült und erhöht wurde, waren dort nur Wiesen und der alte Hadeler Seebandsdeich. 19 Kilometer lang war dieser älteste Deichabschnitt des Landes in der Frühzeit, die rund 800 Jahre zurückliegt. Für den Küstenschutz spielte der historische Deich schon lange keine Rolle mehr, nach den großen Sturmfluten war in den 1980er Jahren ein neuer Landesschutzdeich vorgebaut worden.

Als die restlichen zwei Kilometer des historischen Seebandsdeiches im Zuge der Erschließung der Offshore-Basis in den Jahren 2008/2009 weichen mussten, hatte Andreas Wendowski-Schünemann den Rückbau archäologisch begleitet. Ein 135m langes Stück des historischen Deiches bleibt für die Nachwelt erhalten, es befindet als originales Anschauungsobjekt in unmittelbarer des Pavillons.

In dem Pavillon geht es neben der Geschichte des Deichbaus in Hadeln und Cuxhaven auch um die Aufgaben der Deichverbände heute und in der Vergangenheit sowie um die Techniken des Deichbaus. Ergänzt werden die insgesamt 16 großen Text-und Fototafeln mit Informationen über Sturmfluten, Klimawandel und Elbvertiefung.

Insbesondere Schulklassen sollten diesen außerschulischen Lernort nutzen, um sich über eines der wichtigsten Kapitel der Heimatgeschichte an Ort und Stelle zu informieren.