Marquard, Gertrud

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Gertrud Marquard (* 24. Juni 1902 in Cuxhaven; † 28. August 1973 in Cuxhaven) war eine Journalistin und Heimatforscherin in Cuxhaven.

Die als einziges Kind des Lehrers Wilhelm Marquard geborene Gertrud hatte sich bereits früh einen guten Namen für ihre heimatkundlichen Beiträge in den Cuxhavener Nachrichten erworben.

Gertrud Marquard fand um 1935 eine feste Anstellung bei der Cuxhavener Zeitung. Hier war sie insbesondere für die Sparten Film, Theater und Musik zuständig. Kriegsbedingt wurde die Zeitung im Mai 1941 eingestellt, Gertrud Marquard kehrte nach Kriegsende zurück in ihre Heimatstadt und war eine der ersten Journalistinnen, denen die britischen Militärbehörden eine Erlaubnis zu journalistischen Tätigkeiten erteilte. Fortan wurde sie freie Mitarbeiterin bei Hamburger und Lüneburger Zeitungen. Sie schrieb für die Militärregierung, die "Neue Hamburger Zeitung" und ab August 1949 für die Cuxhavener Presse.

Unter Walter Höpcke begann sie eine ehrenamtliche Tätigkeit im Cuxhavener Stadtarchiv, wurde dort zum Juli 1950 als Hilfskraft und Mitte der 1960er Jahre fest eingestellt.

Bis heute liefern die gut recherchierten Zeitungsbeträge zur Geschichte Cuxhavens viel wissenswertes für Heimatkundler. Leider -und zu Unrecht- ist der Name Gertrud Marquard heute nahezu vergessen.