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STÖRTEBEKER III (Segelboot)

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Kapitän Ludwig Schlimbach war 1937 mit der STÖRTEBEKER III (Segelboot) in Cuxhaven.

Vorgänger

Schlimbach und seine Crew hatten 1931 mit der STÖRTEBEKER I den Atlantik in Rekordzeit überquert.

1935 nahm er mit der STÖRTEBEKER II erstmals an einer Transatlantikregatta teil.

Eine STÖRTEBEKER (I oder II) wurde dem Hamburgischen Verein Seefahrt[1] gespendet.

Daten und Konstruktion

Werft: Abeking & Rasmussen, Lemwerder[2] (Entwurf: Henry Rasmussen)
Bau-Nr.: 3170
Stapellauf: 3. Juni 1937
Länge: 10,20 m
Breite: 2,62 m
max. Tiefgang: 1,60 m
Segelfläche: 46 m² (maximale Windfläche)

Die STÖRTEBEKER III zeichnet sich als solide gebautes Boot mit weicher Linienführung und kurzen Überhängen aus. Das Boot wurde als Yawl[3] getakelt. Die STÖRTEBEKER III ist zum Traum vieler Segelsportler geworden.

Historie

An Deck des Dampfers GENERAL OSORIO wurde das Segelboot nach Lissabon gebracht. Am 19. Juni 1937 stach Kapitän Schlimbach in See. Seine legendäre Einhandüberquerung[4] beendete er am 17. August 1937 in New York. Für die Rückführung nach Cuxhaven als Decksladung übergab er das Boot der Dampferbesatzung BERLIN (Norddeutscher Lloyd) am 18. Oktober 1937.

Bootseigner:

Henry Rasmussen
Carl-Otto Bohnenkamp
Captain John Seward Roe
Dr. Ivor John Franklen-Evans
Sylvia Margaret Rose und Dr. Theodore F. Rose
Dr. John Harvey
Christopher Grant Denny
Robert Rogers
Edward Perry Louchard
Andreas Reuner (seit 2013)

Weitere Informationen über die Eigner und über Bootsumbauten sind auf der Homepage (siehe Weblink) zu finden.

Ähnliche Segelboote

Abeking & Rasmussen baute ab 1949 weitere ähnliche Ausführungen, die aber nicht baugleich sind:

PIRAYA (1949)
SKJOLD (1950)
FREYA (1950)
TARANGA(1956) und
TRÄUMEREI (1956).

Die britsche Werft Farrow & Chambers schuf zwei weitere "STÖRTEBEKER".

Weblink

STÖRTEBEKER III


Fußnoten

  1. Hamburgischer Verein Seefahrt: 1903 gegründet
  2. Lemwerder: jetzt Landkreis Wesermarsch
  3. Yawl: Segelboot mit Großmast und einem Besanmast, der sehr weit achtern steht
  4. Einhandsegeln: Nur eine Person ist an Bord.