Stickenbütteler Hirtenhaus

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Das Hirtenhaus in Stickenbüttel war ein Cuxhavener Freilichtmuseum.

Am 23. September 1928 wurde von dem Lehrer und Heimatforscher Klaus Oellerich an der Dorfstraße in Stickenbüttel Hamburgs erstes Freilichtmuseum eingeweiht. Cuxhaven unterstand zu der Zeit noch der Stadt Hamburg. Es war das von Oellerich vor dem Abriss gerettete ehemalige Hirtenhaus der Gemeinde Stickenbüttel aus der Mitte des 18. Jhts.. Mit Hilfe der Stadt Cuxhaven konnte es vom Ritzebütteler Heimatverein angekauft werden. Einrichtungsmäßig wurde es weitgehend von seinem Kollegen Walter Höpcke mit passenden historischen Fundstücken ausgestattet. 1929 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt und ging 1939 in den Besitz der Stadt Cuxhaven über. Dennoch musste abgerissen werden, nachdem es im zweiten Weltkrieg stark verfallen war. Die ausgelagerte Einrichtung erlag den kalten Wintern der Nachkriegszeit.