Grimmershörnbucht

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Die Grimmershörnbucht mit ihrem halbmondförmigen Bogen vom Fährhafen bis zur Kugelbake ist der vielleicht geografisch markanteste Ort in Cuxhaven.

Die Bucht in ihrer heutigen Form entstand 1734, als der Deich während einer Sturmflut mehrfach brach. Die alte gerade Deichlinie konnte nicht wiederhergestellt werden und der neue Deich erhielt den heutigen sichelförmigen Verlauf.

Der Name Grimmershörnbucht setzt sich aus dem alten Cuxhavener Familiennamen Grimmer, die in der Bucht Ländereien besaß, und dem niederdeutschen Wort Hörn (Knick, Vorsprung, Winkel) zusammen.

In der Grimmershörnbucht entstand 1870 eine Befestigungs- und Verteidigunganlage (Fort Grimmerhörn, damals ohne "s" geschrieben) und 1882 die Grimmershörn-Badeanstalt. Mit dieser Badeanstalt begann die erfolgreiche Geschichte der Grimmershörnbucht als beliebter Ort für die Cuxhavener zur Freizeitgestaltung. Noch heute gehört sie als "Grünstrand" zu den beliebtesten Stränden der Cuxhavener Bevölkerung.