MS Atlantis (I)

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Atlantis

Die Atlantis (I) war ein Seebäderschiff.

Das Schiff wurde 1956 von der Jadewerft in Wilhelmshaven gebaut und an die Reederei Cassen Eils in Cuxhaven ausgeliefert. Die Atlantis I war bis 1970 im Helgolandverkehr eingesetzt und fuhr im Sommer die Strecke Büsum-Helgoland, während sie im Winter die Strecke Cuxhaven-Helgoland bediente.

Das Schiff wurde zweimal auf der Mützelfeldwerft in Cuxhaven verlängert: 1960 wurde es von ursprünglich 32m Länge auf zunächst 49,80m, 1964 dann auf 52,86m Länge verlängert. Das Schiff genoss großen Zuspruch durch die Helgoländer, da es den teils strengen Wetterbedingungen gut gewachsen war und insbesondere die Winterverbindungen zuverlässig aufrecht erhielt.

1970 wurde das Schiff an die Reederei Hansa-Linie für Butterfahrten auf der Ostsee verchartert, bevor es 1972 dann an die Reederei verkauft und in „Atlantis II“ umgetauft wurde.

1996 ging die Reederei Hansa-Linie in Konkurs. Das Schiff wurde in Usedom aufgelegt und schließlich in den Hafen Netzelkow geschleppt. Dort sank das Schiff bei einem Sturm im Jahr 1999, wurde 2000 geborgen und lag seitdem auf. Im Oktober 2012 sank das Schiff erneut, eine Bergung scheiterte bisher an ungeklärten Eigentumsfragen.

Bilder

Verlängerung der Atlantis bei der Beckmannwerft, leider ist das Jahr unbekannt