Wingst

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Ehem. Königstanne

Wingst ist ein Luftkurort und beliebtes Touristenziel. Er ist Teil der Samtgemeinde `Am Dobrock´ im Landkreis Cuxhaven.
Gleichzeitig bezeichnet `die Wingst´ das Waldgebiet. Es handelt sich hierbei um eine saaleeiszeitliche Endmoräne, umgeben von den Ortsteilen des Ortes Wingst.

Die touristischen Attraktionen liegen fast ausschließlich im Ortsteil Wassermühle. Es sind das Schwimmbad mit einem großen Außenbereich, der „Zoo in der Wingst“, der Spielpark Wingst, der `Deutsche Olymp´ und der botanische Garten des Kamelienparadieses Wingst. Dazu kommt ein jährlich ausgetragenes, internationales Pferde-Springturnier. Andere beliebte Ausflugsziele sind der Balksee, der Wingster Wald und der Kurpark und das Melkhüs. Dazu im Nahbereich der Ort Cadenberge mit dem Park des Grafen Bremer, die Osteschifffahrt in Oberndorf, die Wasserskianlage in Neuhaus (Oste), das technische Denkmal `Schwebefähre´ in Osten, sowie der preisgekürte Tauchersee in Hemmoor.

Der „Zoo in der Wingst“ bietet viele Möglichkeiten, neben dem Streichelzoo gibt es Tiger und viele andere exotische Tierarten und einen Wolfs- und Bärenwald. Einmal im Jahr findet dort die so genannte „Tropennacht“ statt, wo lateinamerikanische Musik gespielt wird. Der Eintritt bei diesem Event ist frei.

Das Schwimmbad in der Wingst bietet ein großes Außenbecken, eine riesige Liegewiese und eine 100 m lange Rutsche. Im Innenbereich gibt es neben der Rutsche und dem Schwimmbecken ein höhenverstellbares Bewegungsbecken. Seit neuestem werden neben Kursen wie Aquajogging, Wassergymnastik und Schwimmunterricht auch noch Aquacycling angeboten.
Direkt angrenzend an das Schwimmbad ein großer Campingplatz.

Die größte Attraktion im Spielpark ist die 500 m lange Sommerrodelbahn. Es gibt 55 weitere Spielmöglichkeiten, die auf 50.000 m² verteilt sind. Direkt daneben gibt es eine Tennisanlage.

Desweiteren gibt es im `Erlebnisbereich´ der Wingst eine große Jugendherberge und ein Landschulheim der Abendrothschule Cuxhaven.

Der `Deutsche Olymp´ ist 61 m hoch. Auf dessen Spitze steht ein 29 m hohe Aussichtsturm. Bei gutem Wetter kann man bis zur Elbe sehen. Der ehemalige `Fahlenberg´ wurde im Jahre 1852 von einem Wirt umbenannt in `Deutscher Olymp´. Er war Station einer optischen Telegraphenlinie aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwischen Ostern und Oktober ist der Turm an den Wochenenden geöffnet.

In der Wingst wird seit 1938 ein erdmagnetisches Observatorium betrieben vom Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und dem Deutschen Geoforschungszentrum Potzdam. Erfasst werden Betrag und Richtung des Erdmagnetfelds, sowie seit 1944 Kennziffern des magnetischen Störungsgrades.

Der nahe Balksee liegt in einem Naturschutzgebiet, das von Moor umgeben ist. Am See befindet sich ein frei zugänglicher Aussichts- und Picknickturm. Nicht weit vom Balksee entfernt befindet sich das erwähnte "Melkhüs" in Wingst Süderbusch. Dort kann man direkt auf dem Bauernhof frische Milchprodukte geniessen.

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