Burgwall

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Der Burgwall

Der Burgwall ist ein Bauwerk in der Cuxhavener Küstenheide

Der Burgwall befindet sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz-Altenwalde, dem heutigen Naturschutzgebiet „Cuxhavener Küstenheide“ zwischen Altenwalde und Berensch - Arensch.

Erwähnt wird der Wall erstmals gegen Ende des 16. Jhs, als die Bremer Bischöfe mit dem schon damals zu Hamburg gehörenden Amt Ritzebüttel über Jagdgrenzen im Streit lagen. Das Bauwerk ist also mindestens 400 Jahre alt.

Über die Funktion dieser Anlage gibt es keine gesicherte Erkenntnis. Auffällig ist die Ausrichtung in Richtung Altenwalde, wo es im Mittelalter eine Burg, ein Kloster und einen Markt gab. Der Burgwall könnte nach der Hypothese Cuxhavener Archäologen der Lenkung des Warenverkehrs aus Richtung Süden gedient haben. Auf jeden Fall war der vermutlich mit dichten Hecken bepflanzte Burgwall ein schwer zu passierendes Hindernis für Wanderer und Wagen.

Als Baumaterial für den rund 10 m breiten Burgwall dienten Heideplaggen, die aufeinander geschichtet wurden, wie Grabungen der Stadtarchäologie Ende der 1990er Jahre zeigen. Die Frage, wann die Lücken im Wall entstanden ist ungeklärt.

Heute liegt der Burgwall kaum erkennbar hinter Gehölzen verborgen.

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