Minendepot am Schleusenpriel

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Ehem. Minendepot
um 1965
Neubau von Wohnhäusern 2016

Minendepot am Schleusenpriel

Am 21. März 1888 kaufte die Kaiserliche Marineverwaltung das knapp 5.000m² große Gelände der in Konkurs gegangenen Eggers Werft zwischen der Ostseite (heute Kapitän-Alexander-Straße) und dem Schleusenpriel um dort ein Minenlager anzulegen.

Am 28. März 1889 erfolgte die Übernahme des Geländes.

Im Jahr 1896 entstanden an der Ostseite die Bauten für das Minendepot am Schleusenpriel. Eine Erweiterung des Geländes um rund 1.200m² erfolgte im Jahre 1907.

Aufgrund der Verlegung des Minenwesens der Marine von Wilhelmshaven nach Cuxhaven im Jahr 1905 und der damit verbundenen Kapazitätsüberlastung des Minendepots wurde am 1. April 1908 ein zweites Depot in Groden eröffnet.

Am 31. August 1920 stellte das Minendepot am Schleusenpriel aufgrund des Abbaus der Garnison seinen Dienst ein. Die Gebäude wurden von Fischverarbeitenden Betrieben genutzt.


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1 Torpedobatterie-Schuppen
2 Torpedolagerhaus
3 Hauptbüro
4 Abort
5 Feuerlöschgeräte
6 Abnahmegebäude
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8 Material Prüfraum
9 Werkstatt
12 Inventarienlagerhaus und Wohlfahrtseinrichtung
13 Bootsschuppen
14 1. Materialien-Lagerhaus
17 2. Material-Lagerhaus
18 Lagerhaus für Öl und Benzin
20 Schuppen für Nutzholz


Luftbild von 2015

Minendepot 4070.jpg

Die letzten Gebäude des ehemaligen Minendepots im November 2015.
9 = Werkstatt - 12 = Inventarienlagerhaus - 13 = Bootsschuppen - 18 = Lagerhaus für Öl und Benzin


3 Hauptbüro


9 Werkstatt

Das Werkstattgebäude wurde im November 2015 abgebrochen.

12 Inventarienlagerhaus

13 Bootsschuppen

14 Materialien-Lagerhaus

18 Lagerhaus für Öl und Benzin


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